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Schläft man nackt besser?

Nackt schlafen – was steckt hinter diesem Schlafmythos? Unter bestimmten Bedingungen kann Schlafen ohne Kleidung Auswirkungen auf das Schlafempfinden haben, es ist jedoch nicht für jeden gleichermaßen geeignet.“

Schläft man nackt besser?

Durch Nacktheit den Schlaf optimieren! Wirklich? In Zeiten funktionaler Kleidung – selbst fürs Bett – klingt das vielleicht besonders bizarr. Unter bestimmten Voraussetzungen kann Nacktschlaf als angenehm empfunden werden und einzelne Vorteile haben. Mit bloßem „Kleider aus und rein ins Bett“ ist es jedoch meist nicht getan – eine Vorstellung, die zu den verbreiteten Schlafmythen rund um den Schlafalltag zählt.

Warum wirkt Nacktheit schlaf-optimierend?

Etwa 10% der Deutschen haben es bereits für sich entdeckt und tragen gar nichts beim Schlafen. Vorteilhaft ist für sie, dass Schlafen ohne Pyjama oder Nachthemd hygienischer sein kann: Durch das Nacktsein werden die Körperregionen besser belüftet und die Temperaturen wirksamer reguliert. Das kann die Vermehrung von feuchtigkeitsliebenden Mikroorganismen begünstigend reduzieren

Einige Menschen berichten zudem von einem ruhigeren Schlaf und weniger nächtlichem Schwitzen.

Bei manchen Menschen kann häufigeres Nacktsein zu einem positiveren Körpergefühl beitragen, weil man sich weniger hinter Kleidern versteckt und mehr an den eigenen Körper gewöhnt. Auch könnte sich der Nacktschlaf gerade mit Partnern zusätzlich lohnen: Durch gegenseitige körperliche Berührungen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Dieses wirkt entscheidend beim Aufbau zwischenmenschlicher Bindungen mit und unterstützt den Stressabbau und die Entspannung – nützlich auch für die Schlafqualität. 
 
Einige wissenschaftliche Studien untersuchen zudem den Einfluss einer kühleren Schlafumgebung auf den Energieverbrauch. Ein direkter Zusammenhang zwischen Nacktschlaf und Gewichtsabnahme ist jedoch nicht belegt.
 
Für einige Menschen kann der Versuch neue, angenehme Schlaferfahrungen bringen.

Zwei Schlaf-Tipps für Experimentierfreudige:

  1. Schwitzen und Frieren vermeiden: Für den Nacktschlaf ist die Wahl der richtigen Zimmertemperatur und das Bettzeug entscheidend, da sonst die Schlafqualität leidet. Ideale Temperaturen für das Schlafzimmer liegen zwischen 16 und 19 Grad.
  2. Bettzeug häufig wechseln: Der Körper verliert nachts je nach Person und Umgebung eine relevante Menge Flüssigkeit - egal ob nackt oder angezogen. Aufgenommen wird sie hauptsächlich vom Bettzeug. Damit der Schlaf wirklich hygienisch bleibt, sollten Nacktschläfer daher mindestens einmal pro Woche das Bettzeug wechseln.
Wie bei vielen Schlafgewohnheiten gilt: Ob Nacktschlaf als angenehm oder hilfreich empfunden wird, ist individuell verschieden und abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen.
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